Vaxholm | My Happy Place

Vaxholm in Schweden, Mittsommer im Schärengarten bei Stockholm

Vaxholm | My Happy Place

Lange Sommertage, an denen die Sonne erst spät in der Nacht untergeht, um kurz danach schon wieder am Horizont zu erscheinen, sind doch – aller Klischeehaftigkeit zum Trotz – einfach die schönsten Tage im Jahr. In diesen grauen Wintermonaten, wie sie uns aktuell ummanteln, denke ich gerne an sonnigere Zeiten zurück und bin schon voller Vorfreude auf den sich behände nähernden Frühling.

Óskar und ich sind natürlich auch bei jedem erdenklichen Wetter zwischen den Jahreszeiten unterwegs im Stockholmer Schärengarten. Im Winter genießen wir vor allem die menschenleeren Inseln, Fähren und Häfen, die ihre Verlassenheit mit einer Prise stoischer Ruhe beschwören. Vaxholm auf der Insel Vaxön ist einer unserer liebsten Orte, um anzukommen – und mental nicht mehr wegzufahren. Denn: Vaxholm ist definitiv ein Ort mit szenischer Chuzpe. Irgendwie sind die Klippen hier besonders schön und rau und rutschig, die Bootstiege besonders lang und verschachtelt, das Wasser selbst im Sommer so kalt und frisch, dass ein beherzter Sprung ins Nass ein bisschen Mut bedarf.

 

Vaxholm i Sverige, Stockholms skärgård

 

Reiseblog in Stockholm, Schweden: Insel Vaxholm

 

Vaxholm auf der Insel Vaxön in Stockholm, Schweden, Mittsommer

 

Travelblog from Stockholm, Sweden: Archipelago Vaxholm

Seaside Romance

Habt ihr eine Mindesttemperatur, die das Meer mitbringen muss, damit das Baden legitim erscheint? Mein Motto ist: Das Wasser ist nie zu kalt. Es kommt nur auf die Dauer des Schwimmerlebnisses an, die bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt einfach deutlich kürzer ausfällt. Und: Übung bzw. Gewöhnung macht den Meister. Und Wasser ist so ein wundervolles, mächtiges Naturelement. Deshalb nehme ich auch so gern am Neujahrsanbaden teil, das bei mir zu Hause an der friesischen Nordsee seit Jahren Tradition hat – gleichzeitig gesund und erfrischend ist und das Abwehrsystem stärkt.

Ganz so kühl wie beim alljährlichen Anbaden war es zur Mitte des Jahres in Vaxholm glücklicherweise nicht. In den späteren Abendstunden, kurz bevor wir auf die letzte Fähre zurück nach Stockholm gestiegen sind, war das Wasser trotzdem menschenleer. Was gibt es Schöneres, als eine felsige Badebucht ganz für sich allein zu haben? Ein typischer Fall von #lagom: nicht zu viel, nicht zu wenig, gerade richtig.  ♦

 

Vaxholm im Schärengarten von Stockholm, Schweden

 

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